Studie: Schuldenkrise als Hemmschuh für Ökonomie
07.02.2013

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Die Schuldenkrise in einigen europäischen Staaten beeinträchtigt das Investorenverhalten. Anleger sind und bleiben skeptisch, wie eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte belegt.
(fw/ah) Demnach mindert die Instabilität der Euro-Zone Wirtschaftsaktivitäten und erhöht die Unsicherheit auf den Finanzmärkten. Das wirtschaftliche Klima in Deutschland sei zwar noch positiv, jedoch gäbe es Anzeichen für ein Übergreifen der Krise auf die Bundesrepublik, so die Autoren. Aber auch ein Blick über den Tellerrand verheißt nichts Gutes. Die USA kämpfe mit Ansteckungseffekten der Euro-Krise, sowie mit großen strukturellen Problemen, die das Wachstum schwächen. Großbritannien leide unter geringem Wachstum und einem Einbruch des Bruttosozialprodukts. Und auch China suche momentan nach der Balance, um Rezession und problematische Bankenbilanzen auszugleichen, lautet das Fazit. "Die politischen Entscheidungsstrukturen der EU bestimmen das Krisenmanagement und die Aussichten für umfassende Lösungen. Tiefgreifende Reformen in der EU haben historisch betrachtet immer sehr viel Zeit gebraucht. Reformen werden voraussichtlich nur in kleinen Schritten möglich sein. Dies ist aber nicht unbedingt schlecht, solange sie in die richtige Richtung zielen", erläutert Dr. Alexander Börsch, Leiter Research bei Deloitte.

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