Studie: Abschlusspotenzial für Berufsunfähigkeitsversicherungen

07.02.2013

Jeder vierte Arbeitnehmer scheidet in Deutschland vorzeitig durch Krankheit oder Unfall aus dem Berufsleben aus. Schon allein auf der Grundlage dieses Wissens, ist eine Berufsunfähigkeitspolice ein wichtiges Vorsorgeprodukt.

(fw/ck) Obwohl die Versicherung Berufsunfähigen hilft, sich und ihre Familie finanziell abzusichern, haben sich lediglich 25 % der Erwerbstätigen in Deutschland zwischen 16 und 50 Jahren für diese Form der Grundabsicherung entschieden. Den Gründen für diese Versorgungslücke geht die Studie "Abschlusspotenzial für Berufsunfähigkeitsversicherungen" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov auf den Grund, für die deutschlandweit 1.500 repräsentativ ausgewählte erwerbstätige Personen zwischen 16 und 50 Jahren befragt wurden. Sie ermittelt den Kenntnisstand sowie die Motive und Produktpräferenzen von Erwerbstätigen in Deutschland zum Thema Berufsunfähigkeit. So wurde deutlich, dass ein Grund für das Desinteresse auch der Höhe der monatlichen Beiträge geschuldet ist. Andere mögliche Gründe, wie fehlende Transparenz oder Gesundheitsprüfungen, wirken weniger hemmend für einen Abschluss. "Produktinnovationen für die Berufsunfähigkeitsabsicherung müssen Kundenerwartungen hinsichtlich mehr Preis-Leistungsflexibilität berücksichtigen, um im gesamten Markt erfolgreich zu sein", erklärt Oliver Gaedeke, Vorstand der YouGov Deutschland AG.

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