Private Vorsorge im Bereich Pflege ist wichtig
07.02.2013

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Dass einem Pflege-Experten die Pflegeproblematik besonders am Herzen liegt ist klar, dass er aber auch deutliche Worte für die noch zurzeit herrschenden Missstände in diesem Bereich findet, das stellte Swiss Life Pflege-Experte Alexander Schrehardt bei einem Pressegespräch unter Beweis.
(fw/ck) Bei unter 2 % liegt zurzeit die Marktdurchdringung bei privaten Pflegeversicherungs-Produkten. Es steht außer Frage, dass hier noch jede Menge Absatzpotential einen "Dornröschenschlaf" hält und nur darauf wartet, geweckt zu werden. Allerdings muss sich erst noch ein "Prinz" finden. Bisher agierten der Vertrieb der Versicherer als auch die unabhängigen Vermittler eher zögerlich, wenn es um die Vermarktung von Vorsorgeversicherungen ging, dazu kommt noch, dass auch die Kunden ihrerseits nicht gezielt anfragen.
Dabei ist unstrittig, dass der Bedarf durchaus vorhanden ist, allein der demographische Wandel als auch die doch eher mangelnde gesetzliche Pflegeversicherung zeigen dies. "Es geht hier weniger um den eigenen Schutz, weil man sich vor Pflegebedürftigkeit nicht versichern kann, sondern mehr um den Schutz der Angehörigen", erklärt Alexander Schrehardt. Ein nachhaltiges Argument für den Abschluss einer Pflegeversicherung ist, dass es jeden treffen kann.

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