DFV: Private Pflegevorsorge ist ein großes Thema
07.02.2013

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Anlässlich des Deutschen Pflegekongress 2012 im Juni wird Dr. Stefan M. Knoll, Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung, einige Ausführungen zum Thema private Pflegevorsorge machen. Nicht nur mit seinem Wortbeitrag bereichert der DFV-Vorstand den Deutschen Pflegekongress in Berlin. Der Frankfurter Versicherer trat zudem erstmalig als Partner des Deutschen Pflegekongress auf.
(fw/ck) Das Thema Pflege wird in der Öffentlichkeit zunehmend stärker wahrgenommen. Dennoch ist die Vorsorgequote noch immer sehr niedrig. Gleichzeitig ist die Angst vor einer Pflegebedürftigkeit und ihrer Konsequenzen groß. Zu diesen zählt, dass die gesetzliche Pflegeversicherung als Teilkasko-Modell nur einen Teil der Pflege- und Betreuungskosten trägt. Die Betroffenen müssen die hierdurch entstehenden Mehrkosten aus eigener Tasche zahlen. Das so genannte Jahr der Pflege, bereits für 2011 ausgerufen und die Neuordnung der Pflege, die mit dem Entwurf zum Pflegeneuausrichtungsgesetz im März 2012 auf der Tagesordnung des Bundeskabinetts stand, sollten dem Reformbedarf der gesetzlichen Pflegeversicherung Rechnung tragen. Pflege ist ein unausweichliches Thema, das alle früher oder später betreffen wird. Die Statistiken belegen dies nachdrücklich. Anlässlich des Engagements der Deutschen Familienversicherung beim Deutschen Pflegekongress 2012, für Dr. Stefan M. Knoll, ein Grund, auf die nach wie vor erforderliche private Vorsorge hinzuweisen: "Mit ihren Reformversuchen verschleiert die Politik die tatsächliche Situation in der gesetzlichen Pflegeversicherung." Sie solle sich im Sinne der Menschen deutlicher dazu bekennen, dass die gesetzliche Pflegeversicherung nicht ausreiche und die demografische Entwicklung, verbunden mit dem Kinderrückgang in Deutschland, zu einer erheblichen Belastung der Babyboomer-Generation führe. Die Bürger müssten sensibilisiert werden, selbst Vorsorge zu betreiben und nicht auf staatliche Lösungen zu warten. Es dürfe auch nicht vergessen werden, dass Frauen die vorrangig Betroffenen seien. "Denn mit Blick auf die Demografie und die Zunahme von Demenz-Erkrankungen werden viele Frauen in Zukunft nicht wissen, wo sie sind und es besucht sie auch niemand, weil sie keine Kinder haben und ihre Männer schon tot sind" ergänzt Knoll.


















