BVK für den Erhalt der Provision
07.02.2013

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Einstimmig sprachen sich die Delegierten des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) auf ihrer Jahreshauptversammlung in Oldenburg für die Festigung und Bewahrung des Provisionssystems aus.
(fw/ck) Zur Manifestation ihres Wunsches stimmten die Delegierten daher für den Leitantrag des Präsidiums "Festigung der Provisionen". In diesem Papier kritisiert der BVK, dass die rund 260.000 registrierten Versicherungsvermittler, die schon jahrzehntelang kundenorientiert und auf einem qualitativ hohen Niveau auf Provisionsbasis Versicherungen vermitteln, von einigen politischen Entscheidungsträgern und Verbraucherschützern unzulässiger Weise für die Finanzkrise verantwortlich gemacht werden. "Dabei war dieser Berufsstand gar nicht Auslöser der Wirtschaftskrise, so dass auch eine Abschaffung von Provisionsvergütungen zugunsten eines Honorarsystems bei der Versicherungsvermittlung kein Mittel zu deren Vermeidung sein kann", heißt es in dem Papier.
Der BVK spricht weiter von einer Umkehrung des Verbraucherschutzes. "Kunden werden doppelt belastet. Denn sie wüssten, dass die honorarpflichtige Versicherungsberatung nicht zum Versicherungsschutz führt und dass bei Vertragsabschluss in der Regel zusätzliche Kosten entstehen. Daher würden gerade diejenigen mit schwacher Finanzkraft und mit einer häufig unzureichenden Absicherung ihrer Lebensrisiken auf die wichtige Beratung verzichten. Das konterkariert die ganzen staatlichen Bemühungen um einen besseren Verbraucherschutz und ist unsozial", erklärt BVK-Präsident Michael H. Heinz.

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