BVI: Schwellenländer-Bonds heiß begehrt
07.02.2013

© Eduardo Azeredo - Fotolia.com
Institutionelle und private Anleger haben der deutschen Investmentwirtschaft im ersten Quartal 2012 unter dem Strich 17,1 Mrd. Euro neue Mittel anvertraut. Das verwaltete Vermögen stieg bis Ende März um fast fünf Prozent auf 1.866 Mrd. Euro. Im Fokus stehen weiterhin Emerging-Markets-Anleihen.
(fw/ah) Der Großteil entfällt mit insgesamt 1.177 Mrd. Euro auf Engagements institutioneller Anleger in Spezialfonds und Vermögen außerhalb von Investmentfonds. Das Volumen der Publikumsfonds beträgt Ende März 689 Mrd. Euro. Spezialfonds dominieren weiterhin das Neugeschäft. Sie sammelten im März netto 4,1 Mrd. Euro ein. Aus Vermögen außerhalb von Investmentfonds flossen dagegen 2,2 Mrd. Euro ab. Bei den Publikumsfonds hoben sich die Zu- und Abflüsse weitgehend auf. Per Saldo flossen im März 0,1 Mrd. Euro ab. Unter den Publikumsfonds führen Rentenfonds mit 1,4 Mrd. Euro die Absatzliste an. Angesichts der europäischen Schuldenkrise erfolgten aber Umschichtungen. Während die Anleger aus geldmarktnahen und kurz laufenden Euro-Rentenfonds 1,4 Mrd. Euro abzogen, waren Fonds mit Anleihen aus Schwellenländern (plus 0,8 Mrd. Euro) und mit Unternehmensanleihen (plus 0,6 Mrd. Euro) gefragt.


















